Womit kann ich helfen?
Dein nächster Schritt
Postfach umziehen
Was übertragen wird, was nicht, und wie der Wechsel ohne Datenverlust klappt.
IMAP einrichten
Server, Ports und App-Passwörter für Thunderbird, Outlook, Apple Mail und mehr.
Anbieter im Überblick
GMX, Web.de, Gmail, IONOS, Posteo und weitere: Einstellungen und Besonderheiten.
Sicherheit & Passwörter
Konto absichern, Zugang wiederherstellen und typische Fehler vermeiden.
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Hintergrund
E-Mail umziehen — was du vorher wissen solltest
Ein E-Mail-Umzug bedeutet, den gesamten Inhalt eines Postfachs zu einem anderen Anbieter zu übertragen: alle Nachrichten, die komplette Ordnerstruktur, sämtliche Anhänge, dazu Lesestatus und das ursprüngliche Empfangsdatum jeder Mail. Technisch läuft das über IMAP — dasselbe Protokoll, mit dem auch Thunderbird oder Apple Mail auf ein Postfach zugreifen. Beide Postfächer werden verbunden, die Mails wandern vom alten ins neue Konto.
Deine alten E-Mails bleiben, wo sie sind
Beim Umzug wird kopiert, nicht verschoben. Das alte Postfach bleibt vollständig unverändert erhalten. Das ist der Grund, warum ein Umzug risikoarm ist: Sollte etwas fehlen, liegt das Original unangetastet beim alten Anbieter und die Übertragung lässt sich wiederholen. Kündige dein altes Konto deshalb erst, wenn du im neuen Postfach nachgesehen und alles vorgefunden hast — das ist der teuerste Fehler, den man beim Anbieterwechsel machen kann.
Kontakte und Termine kommen nicht mit
IMAP kennt ausschließlich E-Mails und Ordner. Adressbuch, Kalender, Filterregeln, Signaturen und
Abwesenheitsnotizen gehören technisch nicht dazu und bleiben zurück. Die gute Nachricht: Kontakte
und Kalender lassen sich bei praktisch jedem Anbieter als .vcf-
bzw. .ics-Datei exportieren und beim neuen Anbieter wieder
importieren. Das dauert etwa fünf Minuten und sollte vor dem Löschen des alten Kontos erledigt sein.
Die E-Mail-Adresse selbst lässt sich meist nicht mitnehmen
Adressen wie name@gmx.de oder name@web.de gehören dem jeweiligen Anbieter. Sie enden mit dem Konto. Nur wer eine eigene Domain nutzt, nimmt seine Adressen mit — dann zieht die Domain zum neuen Anbieter um und alle Postfächer bleiben erreichbar. Ohne eigene Domain hilft der übliche Weg: neue Adresse anlegen, wichtige Kontakte informieren und beim alten Anbieter für eine Übergangszeit eine Weiterleitung einrichten.
Selbst umziehen: so geht es
Der Umzug lässt sich kostenlos selbst erledigen: Thunderbird installieren, beide Postfächer als IMAP-Konten einrichten, Ordner per Drag-and-drop kopieren. Bei einem kleinen Postfach ist das gut machbar. Ab etwa 10.000 Nachrichten wird es allerdings zäh — der Rechner muss stundenlang durchlaufen, und ein abgebrochener Kopiervorgang hinterlässt Duplikate, die man einzeln aussortieren muss. Plane bei großen Postfächern deshalb Zeit ein und starte den Vorgang am besten abends.
Ausführlicher erklärt findest du das alles im Leitfaden E-Mail-Umzug: Postfach komplett umziehen — inklusive Vergleich der Wege und den häufigsten Fehlerquellen.